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Das Projekt: ich(punkt)

ich(punkt) ist entstanden aus der Beobachtung, dass insbesondere Förderkinder, aber auch eine Vielzahl von „normalen“ Kindern, sich als von der Norm abweichend erleben mit negativen Auswirkungen auf ihr Selbstkonzept.

Ziel von ich(punkt) ist es daher das Selbstbild jedes einzelnen Kindes zu stärken, es bei der Identitätsentwicklung zu unterstützen und den Teufelskreis von negativen Erwartungen bei Kindern und Eltern zu durchbrechen. Aus diesem Grund ist die Arbeit mit den Eltern ein weiterer elementarer Baustein des Angebots.

Positiver Nebeneffekt des Projektes, das sich nicht nur an die Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf einer Schule richtet, ist das sich untereinander besser kennen lernen und vernetzen. Kindern tut es gut, andere Kinder mit ähnlichen oder denselben Problemen kennen zu lernen.

Eine weitere Besonderheit ist die feste Verankerung in der Wochenstruktur der Schule. Ich(punkt) arbeitet mit einer stabilen Gruppe zu einem festen Zeitpunkt (z.B. in der Lernzeit). Das hat den Vorteil, dass Strukturen und Rituale des Angebots nicht immer neu verankert bzw. erlernt werden müssen und auch die Beziehungen konstant bleiben. Nur so gelingt es zur Ruhe zu kommen und eine vertrauliche Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Kinder sicher und geborgen fühlen.

Methodisch wird weitgehend über Beziehung, Struktur und eine wertschätzende den Kindern zugewandte Kommunikation gearbeitet. Die Kinder erhalten die Möglichkeit durch spielerische Herausforderungen neue (positive) Erfahrungen mit sich selbst zu machen und diese auch wahrzunehmen. Unser Ziel ist es, dass die Kinder lernen, sich selbst wert zu schätzen, Selbst- und Fremdwahrnehmung in Einklang zu bringen und dies langfristig im Selbstkonzept zu verankern. Dabei steht vielmehr der Prozess als das Ergebnis im Vordergrund und Bewegungseinheiten helfen Blockaden oder Energiestaus abzubauen. Kulturpädagogische Elemente bzw. Kunst als Medium schaffen neue (Erlebnis-) Räume und fördern die Kreativität der Kinder.

Eine zentrale Rolle in der Kommunikation mit den Kindern spielt dabei die individuelle positive (Verhaltens-) Rückmeldung mit dem Ziel, dass sich die Kinder als kompetente Personen mit Ressourcen wahrnehmen können. Dies geschieht beispielsweise durch das verbale Spiegeln von Beobachtungen, z.B.: „Hey, super! Hast du gemerkt, dass dein Beitrag gerade die ganze Gruppe auf eine neue Idee gebracht hat?“

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der gezielten projektbegleitenden Arbeit mit den Eltern und dem Versuch die Eltern mit einzubeziehen. Zentrales Instrument ist dabei der Elternbrief mit einer individuellen, wertschätzenden, positiven Rückmeldung für jedes Kind.

Dank dieses wöchentlich eingesetzten Kommunikationsmittels gelingt es viele Eltern zu der Teilnahme an einem halbjährlich stattfindenden Elterncafé zu kommen. Dieses Elterncafé stellt neben der Gelegenheit zum Informationsaustausch über das Projekt ein niedrigschwelliges Angebot dar, dass Eltern miteinander und mit ihren Kindern ins Gespräch kommen können. Dazu gibt es eine spielerische Aufgabe, die Eltern und Kinder gemeinsam bearbeiten und lösen sollen- gerne können dabei auch Aufgaben wiederholt werden, die die Kinder bereits aus dem Projektalltag kennen.

Ich(punkt) ist ein Kooperationsprojekt von Offenem Ganztag und Schulsozialarbeit.

Projekte finden derzeit in folgenden Schulen statt: